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02.10.12 Profilschule eine der besten des Landes

Profilschule eine der besten des Landes (Westfälische Rundschau)

Im Rahmen der kleinen Feierstunde wurden auch die Jahrgangsbesten der Profilschule geehrt.

Die Schulordnung der Profilschule Lünen wurde am Dienstagvormittag um einen Paragrafen ergänzt. Das Wort „Nur“ ist künftig aus dem Sprachschatz gestrichen.

„Die Aussage ‘Ich kann das nicht, ich bin nur ein Hauptschüler’ ist verboten, es muss jetzt heißen: ‘Ich kann das nicht, will es aber lernen“, sagte Schulleiter Reinhold Bauhus freudig sowie sichtlich stolz und ergänzte: „Denn wir sind schließlich eine der besten Schulen des Landes.“ Das hat die Brambauer Schule seit wenigen Tagen auch schriftlich und teilte dies nun Schülern, Eltern und Lehrern im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Sporthalle mit.
Landesweit wurden insgesamt 47 Schulen ausgezeichnet

2012 wurden in Nordrhein-Westfalen Schulen geehrt, die sich in besonderer Weise beim Abbau von Bildungshürden hervorgetan haben. Von den mehreren tausend weiterführenden Schulen in NRW wurden 47 ausgezeichnet. „Nur drei davon sind Hauptschulen und eine wir“, sagte Bauhus unter dem Beifall der Zuhörer.

In ihrem Urkundentext an die Profilschule Lünen spricht Ministerpräsidentin Hannelore Kraft von „einer der herausragenden Schulen des Landes NRW, die ein hervorragendes Fundament für die berufliche Ausbildung ihrer Schüler legt“. Bauhus erinnerte in diesem Zusammenhang noch einmal an den langen Weg, der seit 2009 zurückgelegt wurde, um diese hohe Auszeichnung jetzt zu erlangen. So wurden unter anderem Technikräume und Schulküche saniert, das Berufsorientierungsbüro eingerichtet, es gibt jetzt eine Fahrradwerkstatt und einen Schülerkiosk.

Die Urkunde der Landesregierung wurde auf XXL-Format vergrößert und erhält einen Ehrenplatz in der Schule.

Daneben sollen die Urkunden der jahrgangsbesten Schüler, die gestern ebenfalls ausgezeichnet wurden, hängen. „Das ist doch ein ganz netter Ansporn, künftig für ein Jahr neben Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zu hängen“, sagte Schulleiter Reinhold Bauhus.

Auch Projekte wie „Startklar“, den Perspektivkonsens, verschiedene Lernpartnerschaften, eine Berufseinstiegsbegleitung und die Arbeit mit dem Berufswahlpass führen laut Bauhus dazu, den Schülern einen konkreten Einblick in die Arbeitswelt zu vermitteln. „Ihr lernt hier wie Arbeit schmeckt“, sagte Bauhus und konnte gleich drei Erfolge vermelden: Die Zahl der qualifizierten Praktikumsplätze wurde in den letzten Jahren deutlich erhöht, dafür gibt es nun weniger Sitzenbleiber. Und das wohl Wichtigste: Mit einer Quote von 80 Prozent konnte ein Großteil des Abschlussjahrgangs für eine betriebliche bzw. weitere schulische Ausbildung vermittelt werden. Dies honorierte jetzt auch die Landesregierung.

Für Bauhus ist die Urkunde aber mehr als ein Stück Papier, sondern weiterer Ansporn und Verpflichtung zugleich. Dazu bemühte der Schulleiter einen Vergleich mit Borussia Dortmund: „Auch wir haben dauerhaft den Anspruch in der Champions League zu spielen und bereichern nach dieser Auszeichnung nicht nur das Bildungsangebot in Brambauer, sondern in ganz Lünen. Deshalb wollen wir alles dafür tun, dass auch die geplante Sekundarschule eine gute Schule wird.“ Dabei sind für Bauhus mehr den je auch die Schüler gefragt. „Denn bei einer guten Schule werden auch gute Schüler erwartet.“

Von Markus Wilczek



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